Bedburg-Hau – Ein schwerer Verkehrsunfall mit tragischem Ausgang hat am Samstagabend (13.09.2025) zahlreiche Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst gefordert.
Pkw prallt gegen Baum und steht in Flammen
Um 20:28 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Bedburg-Hau gemeinsam mit dem Rettungsdienst des Kreises Kleve alarmiert. Das Einsatzstichwort lautete: „Verkehrsunfall, Person eingeklemmt, Pkw brennt“.
Beim Eintreffen der Feuerwehr bot sich den Einsatzkräften ein dramatisches Bild: Ein Pkw war gegen einen Baum geprallt und stand in Vollbrand. Eine Person befand sich noch im Fahrzeug eingeschlossen. Zwei weitere Personen lagen im Nahbereich des Unfallwagens.
Sofortmaßnahmen unter schwerem Atemschutz
Unter schwerem Atemschutz nahmen die Feuerwehrkräfte unverzüglich die Brandbekämpfung mit einer Schnellangriffsleitung auf. Das Feuer konnte rasch gelöscht werden, dennoch brannte der Pkw vollständig aus.
Für die drei Unfallopfer kam jede Hilfe zu spät. Der Notarzt konnte bei allen Beteiligten nur noch den Tod feststellen.
Drohneneinsatz und Betreuung der Einsatzkräfte
Um auszuschließen, dass sich weitere Personen am Unfallort befanden, setzte die Feuerwehr eine Drohne ein. Die Suche verlief ohne Ergebnis.
Im weiteren Verlauf sicherten die Kräfte die Unfallstelle und leuchteten diese großflächig für die Ermittlungsarbeiten der Polizei aus. Zudem wurde ein PSU-Team (Psychosoziale Unterstützung) zur Betreuung der Einsatzkräfte eingesetzt – ein wichtiger Schritt nach solch belastenden Einsätzen.
Einsatz bis nach Mitternacht
Die Einsatzleitung lag bei Gemeindebrandinspektor Tobias Aschemann. Für die Feuerwehr endete der Einsatz erst gegen 00:30 Uhr.







